Artikel von Jovana Diković im schweizer monat
Wie man die Armen nicht zu Opfern macht
Synopsis
Der Artikel argumentiert, dass gut gemeinte globale Entwicklungspolitiken häufig scheitern, weil sie die Realitäten, die Handlungsfähigkeit und die bestehenden informellen Strukturen verarmter Gemeinschaften falsch interpretieren. Anstatt die Armen als passive Opfer zu behandeln, die von Grund auf neu geformt werden müssen, plädiert die Autorin für ein «natürliches Bündnis» zwischen Kapitalismus und den Armen – eines, bei dem es darum geht, alltägliche institutionelle Hindernisse zu beseitigen, anstatt paternalistische Reformen aufzuzwingen.
Einleitender Paragraf im schweizer monat
Gut gemeinte Entwicklungspolitik scheitert oft, weil sie die Handlungsfähigkeit, das Wissen und die informellen Institutionen der Armen verkennt. Es ist an der Zeit, die natürlichste Allianz neu zu begründen: jene zwischen Kapitalismus und den Armen.
Originalartikel
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